Ein Wochenende zwischen Fels, Höhle und Sonne
Am Freitag den 20.03.26 startete unsere Jugendgruppe um 16:30 Uhr in Siegburg in Richtung Ruhrgebiet. Ziel war Avalonia, ein Bouldergebiet an der Ruhr. Schon auf der Fahrt war die Stimmung in der Gruppe gut, denn viele freuten sich auf ein Wochenende draußen am Fels, auf das gemeinsame Unterwegssein und auf zwei Tage mit viel Zeit in der Natur.
Nach der Ankunft verschafften wir uns erst einmal einen Überblick über das Gebiet. So konnten wir schon einen ersten Eindruck von den Felsen, den Wegen und den verschiedenen Sektoren bekommen, in denen wir am Wochenende unterwegs sein würden. Anschließend ließen wir uns am See nieder und machten gemeinsam Abendessen. Bei Nudelsalat und den letzten Sonnenstrahlen des Tages konnten wir in Ruhe Avalonia ankommen, erzählen und uns auf das Wochenende einstimmen.


Für die Nacht ging es dann zur Avalonia Cave, einer Höhle mitten im Bouldergebiet, in der wir unser Biwak aufschlugen. Schlafsack ausrollen, die Schlafplätze einrichten und alles für die Nacht vorbereiten – damit war der Tag aber noch nicht ganz vorbei. Bevor es schlafen ging, saßen wir noch gemeinsam zusammen, spielten Karten und ließen den Abend in entspannter Runde ausklingen. So wurde aus der Anreise direkt der erste gemeinsame Programmpunkt des Wochenendes.
Am Samstag wurden wir morgens von der Sonne in der Höhle geweckt. Nach dem Frühstück ging es direkt los zu den Boulderfelsen. Für die meisten Teilnehmenden war es das erste Mal, draußen am Fels zu bouldern. Entsprechend wurde am Anfang erst einmal geschaut, ausprobiert und getestet, wie sich die Bewegungen am Naturfels anfühlen. Schon nach kurzer Zeit waren aber alle mittendrin: Es wurde gemeinsam überlegt, wie einzelne Züge funktionieren könnten, verschiedene Lösungen wurden ausprobiert und jeder geschaffte Boulder sorgte für neue Motivation. Der sonnige Tag verging schnell. Immer wieder bildeten sich kleine Gruppen an den Felsen, es wurde gegenseitig gesichert, angefeuert und mitgefiebert.


Am Abend machten wir uns zu Fuß auf den Weg am See entlang in den Nachbarort. Nach einem langen Tag draußen kam die Pizza genau richtig. Einige aus der Gruppe stellten sich dort sogar der Maxipizza. Auch darüber wurde natürlich viel gelacht und gesprochen. Nach dem Essen ging es wieder zurück zur Höhle, wo wir die zweite Nacht verbrachten.
Der Sonntag begann mit ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir zusammenpackten und uns auf den Weg in den Wiesensektor machten, dieser etwas außerhalb der Kernbouldergebiets liegt. Dort verbrachten wir den restlichen Tag und konnten bei weiterhin herrlichem Sonnenschein noch einmal viele Boulder klettern. Inzwischen war deutlich zu merken, dass sich alle an den Fels gewöhnt hatten. Viele Bewegungen klappten sicherer als noch am Vortag. So wurde auch der zweite Klettertag intensiv genutzt, bis es anschließend abends nach Siegburg zurück ging


Für viele war es das erste Mal draußen am Fels, und genau das machte das Wochenende zu einer besonderen Erfahrung innerhalb der Jugendgruppe. Neben dem Bouldern waren es vor allem die gemeinsame Zeit, das Übernachten in der Höhle, die Abende zusammen und die vielen kleinen Momente zwischendurch, die diese Tour ausgemacht haben.
